Start Termine & Veranstaltungen
RWG Termine und Veranstaltungen
Geschrieben von: Mechthild Jostmeier   
                                                     Änderungen vorbehalten!

Bitte Tagespresse beachten!

 Hier geht es zum Jahresplaner 2010

 

RWG aktuell 2010:

Die erste Winterwanderung fand am 03. Januar 2010 statt. Gestartet wurde in Brochterbeck. Über wunderschön verschneite Wege ging es nach Tecklenburg, u.a. an den schönen Anlagen vom Haus Marck vorbei. Nördlich unterhalb des Hermannsweges ging es wieder zurück nach Brochterbeck. Da den ganzen Tag über Sonnenschein herrschte, musste niemand von den ca. 20 Wanderern bei dem kalten schneereichen Wetter frieren und konnte ungehindert die herrliche Winterlandschaft genießen.

============================================================================================

Unsere nächste Wanderung fand am 31. Januar 2010 statt. Nach einer kurzen Anfahrt zum Kloster Gravenhorst ging es von dort in den winterlichen Wald Richtung Nasses Dreieck / Hörstel. Der "Huckberg" wurde sodann in Angriff genommen. Zurück ging es auf Riesenbecker Seite unterhalb des Hermannsweges über die Treppen hoch zur Schönen Aussicht. Bei klarem Wetter war ein wunderschöner Blick auf das verschneite Münsterland genau das Richtige, um für den mühsamen Anstieg belohnt zu werden. Weiter ging es über den Hermannsweg Richtung Ibbenbüren und zurück zum Kloster Gravenhorst. Es nahmen ca.  20 Wanderer teil und wie bei der ersten Wanderung lag wieder sehr viel Schnee. 

 

============================================================================================

Am 21.02.2010 startete die nächste Wanderung bei noch immer winterlichem Wetter. Vor Borgholzhausen wurde geparkt und von dort führte die Wanderung steil bergauf und bergab in den noch recht zugeschneiten Wald (hier genannt: Borgholzhausener Acht). Es lag teilweise noch ca. 40 cm Schnee, so dass die Wanderung recht mühsam war.  Alle 18 Teilnehmer waren sehr zufrieden, da die Anstrengungen immer wieder mit herrlichen Aus- und Anblicken belohnt wurden, beispielhaft ein von einer Rotte Wildschweine völlig aufgewühltes Waldstück. Das Wetter war natürlich für uns mal wieder sehr schön. 

 

============================================================================================

 

Nach Mettingen führte unsere Wanderung am 14. März 2010. Bei gelegentlichen kleineren Regenschauern wurde mit  23 Teilnehmern in Bockraden gestartet. Hier ging es über den Drei-Täler-Weg (Fahlbachtal, Köllbachtal, Ölmühlental) hinab. Das Ziel unserer Wanderung war das Tüöddenmuseum und das alte Haus Telsemeyer mit dem neuen Sitzungssaal des Rates der Gemeinde Mettingen. Eine wirklich interessante und sehr lehrreiche Führung durch eine Mitarbeiterin des Tourismus-Büros war der Höhepunkt dieses Besuches. Zurück ging es u.a. über das Schlangenpättken. Der anschließende Besuch im "Mountain-John-Cafe" war für alle ein sehr netter und völlig überraschender Abschluss, welcher den vorher einsetzenden Regen vergessen ließ. Nochmals herzlichen Dank an die Gastgeber. 

============================================================================================

Das mittlerweile traditionelle Ölgekläppkes-Essen am Karfreitag fand dieses Jahr im Marina-Hafen in Recke statt. Begonnen wurde die Wanderung an der St. Barbara-Kirche auf dem Dickenberg in Ibbenbüren. Durch den Buchholzer Wald ging es hinab nach Steinbeck und weiter Richtung Recke. Unterwegs wurde natürlich eine Pause eingelegt. Wer wollte, konnte auf den Aussichtsturm steigen und die schöne Landschaft genießen. Das Wetter hielt sich sehr gut, so dass die Wanderung Freude bereitete und die Ölgekläppkes und Kartoffelpuffer gut aufgingen. Der Rückweg führte ebenfalls wieder durch den Wald auf einer anderen Strecke zurück. Gewandert sind wieder über 20 Teilnehmer; einige Mitglieder wagten sich auch schon auf das Fahrrad und kamen direkt dorthin. 

 

=============================================================================================

Die erste Fahrradtour fand wieder am 01. Mai statt . Gemeinsam starteten 33 Radfahrer ab dem Stadion zunächst Richtung Brochterbeck. Von dort ging es nach Riesenbeck, Bevergern und zum Torfmoorsee. Ab hier wurde zurück zum Stadion geradelt. Am Stadion begann das gemeinsame Grillen, zu dem sich ca. 45 Mitglieder eingefunden hatten. Den ganzen Tag über hielt sich das Wetter; erst kurz nach Eintreffen am Stadion fielen die ersten Regenschauer, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Allen Vorbereitern, Helfern und Spendern ein herzliches Dankeschön. 

 

=============================================================================================

Christi Himmelfahrt (13.05.10) begann unsere jährliche Frührad-Tour um 6.30 Uhr. Mit dem eigenen Pkw wurde eine kurze Anfahrt zum Kanalhafen in Rheine vorgenommen. Es herrschten sehr kalte Temperaturen den ganzen Tag über, was das Tragen von Handschuhen erforderlich machte! Vom Ausgangspunkt fuhren wir nach Dreierwalde; hier ging es weiter über Venhaus und Lünne nach Emsbüren-Gleesen. Dort wurde das gemeinsame Frühstück im "Querdel's Hof" eingenommen. Anschließend ging es zurück über Mehringen, Salzbergen, Rheine-Bentlage, Rheine-Stadt und Altenrheine zum Ausgangspunkt. Teilgenommen haben 30 Radfahrer, die die frühe Morgenzeit und das kalte Wetter nicht scheuten. Unterwegs mußten wir leider drei Zwangspausen einlegen wegen platter Reifen. Insgesamt wurden ca. 67 km geradelt. 

 

=============================================================================================

Am Radelsonntag der Stadt Ibbenbüren am 30. Mai 2010 nahmen nicht ganz so viele Mitglieder wohl aufgrund der schlechten Wetterprognosen und der dann auch tatsächlich aufgetretenen Schauer teil. Die gut ausgearbeiteten Touren, insbesondere die große Tour, war schon anspruchsvoll und führte von Ibbenbüren nach Brochterbeck und weiter nach Lengerich. Dort ging es nach einem erheblichen Berganstieg wieder hinab Richtung Tecklenburg, Ledde und Laggenbeck zurück zum Christuskirchplatz in Ibbenbüren. Hier wurde noch ein gemeinsamer Abschluss gehalten, bis das nächste große Regenschauer eintraf.

 

=============================================================================================

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand am 27. Juni 2010 die nächste Fahrradtour statt. Gestartet wurde am Rande von Bad Essen. Zunächst führte die Strecke durch Bad Essen zum Schloß Ippenburg und zum Schloß Hünnefeld. Hier wurde eine Mittagspause eingelegt, bei der auch die Möglichkeit bestand, sich die schönen Anlagen näher anzuschauen. Weiter ging es dann - in ruhigem Tempo angesichts der Mittagssonne - nach Bohmte und weiter nach Hunteburg. Von dort ging es durch weite Felder und Wälder zurück zum Ausgangspunkt. Es handelte sich um die sogenannte "Rosenroute", worauf wir ca. 60 km zurückgelegt haben. Unterwegs wurden wir ständig per Handy über den neuesten Stand des Deutschland-Spieles bei der Fußball-WM unterrichtet.

 

=============================================================================================

 

Mehrtägige Radtour am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) vom 13.06. - 16.06.10

16 Mitglieder unserer  Rad-Wander-Gruppe der DJK Arminia Ibbenbüren fuhren am 13.06.10  mit dem Pkw nach Rendsburg zum Nord-Ostsee-Kanal (Brunsbüttel = Nordsee - Kiel = Ostsee, insgesamt 97 km Kanallänge). Nach der Ankunft um 10.30 Uhr am Hotel wurden die Räder entladen und es folgte eine Aufwärm- und Kennenlernrunde rund um Rendsburg. Mit einer Hängefähre, die unter der Eisenbahn-Hochbrücke angebracht war, fuhren wir in die Altstadt und besichtigten dort ein Drucker-Museum. Weiter ging es durch Wald, Flur und Feld zurück zum Kanal. Auf der längsten Bank der Welt (300 m Sitzfläche) haben wir alle ohne Probleme Platz genommen. Etwa 10 km vor Tourende entdeckte unser Reiseleiter  Walter (Knolli) ein wunderschönes Bauerncafe, an dem wir natürlich nicht so vorbeifahren konnten. Der Tag wurde beendet  mit dem Anschauen des Fussballspieles. Der  Sieg der Deutschen Fussballmannschaft wurde  von uns gebührend bejubelt. Nach einem guten Frühstück am kommenden Morgen ging es zunächst mit einem Aufzug oder wahlweise mit der längsten Rolltreppe Europas durch den Tunnel unter dem NOK zur anderen Kanalseite. Begleitet von Container- und Segelschiffen sowie kleinen Yachten fuhren wir diesseits und jenseits des Kanals entlang. Plötzlich lag eine nicht ausgewiesene Baustelle vor uns. Der Radweg wurde erneuert, so dass wir eine etwa 4 - 5 km lange,  recht mühsame "Wanderung" mit dem Rad bewältigen mussten. Ein Zurück gibt es bei uns bekanntlich nicht! Am Abend konnten wir zwei Kreuzfahrtschiffe  - sozusagen als Entschädigung für die Mühen  - auf dem NOK bestaunen. Am  Morgen des 15.06.10  fuhren wir mit dem Auto bis zur Fähre Landwehr, um dann von dort zur Landeshauptstadt nach Kiel zu radeln. Im Hafen waren mehrere Kreuzfahrtschiffe neben Containerschiffen, Segel- und Motoryachten als auch Schiffen der Kriegsmarine zu bestaunen. Schließlich liefen die Vorbereitungen zur " Kieler Woche" auf  Hochtouren. In einer kleinen urigen Hafenkneipe in Kiel-Holtenau, direkt am NOK, legten wir unsere Mittagspause ein. Gestärkt radelten wir am Kanal zurück und kamen an einer Obstplantage vorbei. Die Besitzer hatten inmitten der Obstbäume mit Blick auf den Kanal eine Kaffeestube errichtet, wo wir es uns bei selbstgebackenem Obstkuchen und Kaffee richtig gemütlich machten. Am Abend hatte der Wirt unseres Hotels ein Grillbuffett  vorbereitet, wo wir unseren riesigen Hunger stillen konnten. Mit einem "Mövenschiss" (?!) wurde das Essen abgerundet. Schließlich kam der letzte Urlaubstag. Mit unseren Pkw fuhren wir zunächst bis Hademarschen. Hier verbrachte Theodor Storm seinen Lebensabend. Weiter radelten wir zur Fähre Oldenbüttel, setzten über und mit dem Rad ging es weiter durch Feld und Flur nach Albersdorf. Dort sahen wir sogar noch einige bewohnte Storchenhorste. Nach der Mittagspause radelten wir über die Grüntalbrücke zurück nach Hademarschen. Von dort traten wir die Heimfahrt an. Den gemeinsamen Abschluss verbrachten wir im Restaurant "Beinker" im Venner Moor. Abschließend sei noch erwähnt, dass das Wetter mit jedem Tag besser wurde und wer jetzt denkt, wir haben nur Pausen eingelegt: Die Gruppe radelte insgesamt 3.440 km.

An Walter und Gisela nochmals ein herzliches Dankeschön!

 

=============================================================================================

 

Die jährliche Radtour mit anschließendem Grillen fand am Samstag, 10.07.2010, statt. Es herrschten so heiße Temperaturen, dass sich  nur wenige Mitglieder zur Radfahrt um 14.00 Uhr einfanden. Diese führte uns nach Ledde, durch das Aatal nach Laggenbeck und wieder zurück. Viele Pausen wurden eingelegt, so dass die ca. 30 km lange Strecke noch bewältigt werden konnte. Am Stadion angekommen erwarteten uns noch viele weitere Mitglieder. Hier wurde dann gemeinsam bei immer noch heißen Graden gegrillt. Da das Fußballspiel Deutschland gegen Uruguay um den 3. Platz stattfand, wurde der schöne Tag nicht ganz so spät beendet.

 

=============================================================================================

Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen fand am 18.07.10 die diesjährige Töddenland-Radsternfahrt in Verbindung mit der Stadt Ibbenbüren und den anliegenden Tödden-Gemeinden statt. Ziel war in diesem Jahr der Saller See. Gestartet sind wir in Hopsten. Unser Weg führte uns zunächst über Schapen, durch verschiedene Bauernschaften, z. B. Hone bei Beesten, Beesten, Suttrup und schließlich nach Freren zum Endpunkt. Da unser Rad-Führer den Original-Töddenweg für uns ausgesucht hatte, erlebten wir Natur pur. Über zuletzt verschiedene Anstiege auf  "Waldwegen", eingebettet in Buschwerk und meterhohen Brennesseln, Warnung vor Zecken und immer wieder Gatter, erreichten wir doch noch den Saller See. Die dort angebotene Verpflegung wurde dankbar angenommen. Gegen 15.00 Uhr begann die Rückfahrt, diesmal über gut befahrbare Wege. Als erstes  fuhren wir zurück nach Freren, zum Gut Hange, Schale, Halverde und schließlich erreichten wir wieder Hopsten. Insgesamt sind wir ca. 70 km geradelt. Leider haben sich nicht ganz vo viele andere interessierte Personen  der Ibbenbürener Truppe angeschlossen.

 

===============================================================================================

Schlechtes Wetter war für Sonntag, den 15. August 2010,  angesagt. Also nahmen nur 13 Mitglieder an der geplanten Fahrradtour teil. Mit dem Pkw fuhren wir zunächst nach Rheine, da wir beabsichtigten, die "Bahndamm-Tour" zu fahren. Zunächst ging es mit dem Rad nach Hauenhorst. Von dort ging es über den Bahndamm nach Steinfurt und weiter über den stillgelegten Bahndamm nach Metelen. Von Metelen riskierten wir die Weiterfahrt nach Welbergen, um zur Strecke Bahndamm Rheine zurück zu gelangen.. Da  unterwegs einige gemütliche Cafes recht einladend auf uns wirkten trotz der dunklen Wolken, kehrten wir in Wettringen zu einer Pause ein. Und siehe da: Der Himmel wurde immer dunkler und Petrus zog die Schotten los. Auf den letzten Kilometern wurden wir sicherlich zur Freude der daheim Gebliebenen nach anständig nass. Nach 60 km erreichten wir unsere Autos wieder.    

 

 

 

 

 

RWG 2009 - Teilberichte -

 

Bei der nächsten Fahrradtour handelte es sich um die sogenannte "Frühradtour". Begonnen wurde um 7.00 Uhr morgens. Nachdem die Steigung zum Dickenberg überwunden war, ging es nur noch bergab Richtung Freren/Andervenne. Dort wurde  bei einem guten Frühstück neue Energie geladen, so dass der Rückfahrt zum Stadion über Hopsten nichts mehr im Wege stand. Insgesamt wurden ca. 75 km geradelt, was angesichts des schönen Wetters und keines Windes kein Problem war.

Am Pfingstmontag begann die Radtour in Lengerich. Zuerst ging es nach Lienen, wo im Barfußpark eine kurze Rast eingelegt wurde. Weiter ging es nach Kattenvenne. Dort wurde Mittagspause gemacht. Nach der wohlverdienten Stärkung ging es nach Ladbergen. Ca. 30 Personen fuhren die schöne flache Strecke bei trockenem, jedoch manchmal sehr heftigem Gegenwind mit. Ein kleiner Abstecher führte zum Gut Erpenbeck. Von Ladbergen ging es dann zurück nach Lengerich. Die gesamte Streckenlänge betrug ungefähr 55 km.

230 Fahrradkilometer im Alten Land

Am Sonntagmorgen, 14.06.2009, trafen sich um sieben Uhr am Stadion 17 Radwanderer, um zu einer von Seppel Keller bestens vorbereiteten viertägigen Rundfahrt durch das Alte Land und Hamburg aufzubrechen. Ziel der Autoanfahrt war Hamburg-Cranz, am südlichen Ufer der Elbe gelegen. Hier wurden die Fahrräder startklar gemacht und die Fahrt begann. Wir saßen kaum im Sattel, da schlug bereits der größte Feind eines Radlers zu: Viel Glas auf der Straße, etwas Glas im Reifen und schon hatte Angelika einen „Platten", der aber von den Fachleuten schnellstens behoben werden konnte. Bei dieser Panne blieb es dann auch, wenn man mal von dem rätselhaften, minimalen aber andauernden Druckverlust an Kalles Hinterrad absieht, der bis zum Schluss trotz Schlauchwechsels anhielt.

Der erste Höhepunkt war heute der 1911 fertig gestellte ca. 500 m lange St. Pauli-Elbtunnel, für viele eine Premiere. Anschließend gab es die Mittagspause in Planten un Blomen. Hier veranlassten einige Regentropfen Elke, ihre Butterbrote auf dem Rasen abzulegen, um ihre Satteldecke vom Fahrrad zu holen. Diese nahrhafte Gelegenheit ließ sich eine „Hamburger Promenadenmischung" nicht nehmen, verlor aber vor Schreck ob unseres lauten Protestes nach einigen Metern bereits wieder den Leckerbissen, so dass Elke auch noch für die Entsorgung aufkommen musste; denn weiter essen mochte sie trotz unserer freundlichen Aufforderung dann doch nicht.

Bei nun trockenem Wetter ging es weiter Richtung Reeperbahn. Ein Blick hinter die Holztür an der Herbertstraße verleitete Käthi zu dem Kommentar: So was, jetzt bin ich 70 Jahre geworden, um das mal zu sehen; da iss ja gar nix los. Bemerkung eines Ungenannten: Kein Wunder, es ist ja schließlich Sonntag, die sind jetzt alle in der Christenlehre.

Immer an der Elbe entlang fuhren wir dann durch Övelgönne und Blankenese zur Fähre nach Cranz und anschließend per Auto nach Ahlerstedt zu unserem Hotel. Hier wurden wir zu unserer freudigen Überraschung bereits von Resi und Hubert erwartet, mit denen wir zwei fröhliche Abende im Schützenhof verbringen durften.

Den Montag begannen wir wieder mit einer Autoanfahrt bis Harsefeld. Von dort aus fuhren wir nach Stade, eine der schönsten Städte in Norddeutschland, wovon wir uns bei einer langen Mittagspause überzeugen konnten. Gegenüber der St. Cosmas und Damianus-Kirche mit ihrer prachtvollen Arp Schnitger-Orgel konnte man auf einer Messingplatte an einem Gasthaus lesen, dass hier im Jahr 1822 der erste Kegelclub Deutschlands gegründet worden war.

Nachmittags radelten wir kilometerlang auf der Deichkrone fahrend an vielen Bauernhöfen mit wunderschönen Fachwerkgiebeln vorbei nach Harsefeld zurück.

Als Ziel für den Dienstag hatte Seppel das über 1000 Jahre alte, an der Este liegende Buxtehude ausgesucht. Nach einer langen Mittagspause mit Besichtigung fuhren wir weiter durch das Dörfchen Moorende, als wir oben von der Deichkrone die Hilferufe eines Mädchens hörten, das selbst und sein an der Leine geführter Hund von einem aggressiven Köter angegriffen wurde. Josef und Seppel waren schnell oben und sorgten mit einer gezielten körperlichen Attacke auf den Angreifer, dass die beiden beruhigt ins nahe Wohnhaus gelangen konnten.

Nun ging es in das Herz des Alten Landes mit seinen Millionen Obstbäumen, nach Jork mit dem schönen Rathaus, den alten Bauernhäusern mit ihren Prunkpforten und nicht zuletzt mit der schönen Backsteinkirche St. Matthias. Hier blieben vor allem die blaue Holztonnendecke mit den goldenen Sternen und das blaue Kastengestühl in Erinnerung, bei dem jede Bankreihe mit einer Tür, versehen mit den Namen der früheren Platzinhaber, verschlossen werden konnte.

Für die Rückkehr nach Ahlerstedt stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen im Bauerncafé Feindt, das Cilly und Paul am nächsten Tag noch einmal aufsuchen mussten, da hier leider ihre Tasche hängen geblieben war.

Der Mittwoch, der vierte und letzte Tag, begrüßte uns bereits am Morgen mit vollem Sonnenschein, der auch den ganzen Tag über anhielt. Auf einem Rundkurs um Ahlerstedt erlebten wir auf schmalen, verkehrsfreien Sträßchen und Feldwegen Natur pur, bis wir nach 55 Tageskilometern etwas müde unser Hotel wieder erreichten. Die anschließende Autorückfahrt war trotz der vielen Baustellen kein Problem, so dass wir alle heil und gesund wieder in Ibbenbüren ankamen.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Seppel: Es gab nichts zu meckern!

============================================================================================

Die Fahrradtour am Sonntag, 02.08.09, fiel buchstäblich "ins Wasser". Nach einer regenreichen Anfahrt zum Dreiländersee bei Gronau wurde nach einer Wartezeit doch noch durchgestartet. Zunächst ging es um den Dreiländersee Richtung Gildehaus. Hier wurde eine kurze Mittagspause eingelegt bei noch trockenem Wetter. Weiter wurde geradelt zum Kloster Bardel, um von dort nach Losser/NL weiterzufahren. Doch dort ging es los mit dem Dauerregen. Entlang der Dinkel wurde bis nach Gronau geradelt und von dort wieder zum Parkplatz am Dreiländersee. Ziemlich durchnässt und nach abgekürzter Fahrt ging es dann heim. Hoffentlich ist es bei der nächsten Tour wieder trocken.

Die nächste größere Tour fand am Sonntag, 23.08.09 statt. Es wurde mit dem Pkw nach Greven gefahren. Von dort ging es mit dem Rad weiter über Nordwalde und Altenberge. Hier waren einige Steigungen zu bewältigen, was angesichts des warmen Wetters sich etwas schwieriger gestaltete. Es gab aber auf der Tour auch viele schöne waldige und somit schattige Abschnitte. Nach einem wohlverdienten Picknick ging es in Richtung Sprakel und weiter durch die Rieselfelder nach Gimbte. Hier wurde eine etwas längere Pause eingelegt, da an diesem Sonntag der traditionelle Flohmarkt und Kunsthandwerkermarkt dort stattfand. Schließlich ging es zurück nach Greven. Es nahmen ca. 30 Personen an der Fahrt teil. Geradelt wurden ungefährt 45 km. Die geplante Route wurde etwas abgekürzt angesichts eines etwas verspäteten Starts (Verlustmeldung am Parkplatz!) und des warmen Wetters. 

 

 

 
home search